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Ich bin Luca, Fotografin aus Wien.

Meine Arbeit bewegt sich zwischen Dokumentation und Intuition. Sie sucht nicht nach Perfektion, sondern nach Spannung, Nähe, Stille und Form.

Ich arbeite ruhig. Ich beobachte, bevor ich eingreife. Oft bleibt vieles einfach passieren, ohne dass es gelenkt wird.

Mich interessieren Beziehungen im Raum – zwischen Menschen, Licht und Bewegung. Dinge, die sich nicht festhalten lassen und trotzdem sichtbar werden.

Ich versuche nicht, Bilder zu erzeugen. Ich versuche, sie zu erkennen.

Meine Bilder verlangen keine Aufmerksamkeit. Sie bleiben.

ARTIST STATEMENT

Schon immer war ich fasziniert von den Emotionen, die Bilder, Musik und Filme in uns auslösen können. Von ihrer stillen Kraft, uns zu berühren, in uns nachzuklingen und uns in ein Gefühl zurückzuführen – lange nachdem ein Moment vergangen ist. Ein Bild hat die Fähigkeit, Zeit anzuhalten. Etwas Flüchtiges zu bewahren und uns immer wieder in denselben Augenblick eintreten zu lassen, jedes Mal mit einer neuen Tiefe des Erinnerns.

 

Im Zentrum meiner Arbeit steht ein tiefes Vertrauen in menschliche Emotionen. Ich fühle mich besonders zu Momenten von Intimität, Verletzlichkeit, Zärtlichkeit und Präsenz hingezogen – zu Augenblicken, die sich ganz natürlich entfalten, wenn Menschen sich gesehen und sicher fühlen. Mit einer ruhigen, erdenden Präsenz bewege ich mich durch diese Momente, beobachtend statt lenkend. Auf diese Weise werde ich Teil des Geschehens – beinahe ungesehen – und schaffe Raum dafür, dass Emotionen frei und unverfälscht sichtbar werden dürfen.

 

Meine Arbeit ist dokumentarisch und erzählerisch geprägt. Statt Szenen zu inszenieren oder zu kontrollieren, reagiere ich auf das, was bereits da ist. Ich folge dem Rhythmus des Moments, geleitet von Intuition und Feingefühl. Storytelling bedeutet für mich, Raum zu geben statt Strukturen vorzugeben – einer Geschichte zu erlauben, sich leise zu zeigen, durch kleine Gesten, flüchtige Blicke und jene Zwischenmomente, die oft die größte Wahrheit in sich tragen.

 

Meine visuelle Sprache ist geprägt von einer Sehnsucht nach einem langsameren, zeitlosen Leben. In einer Welt, die laut und schnell geworden ist, suche ich Stille, Schlichtheit und Zurückhaltung. Ich halte Momente fest, die ungehetzt, geerdet und leise bedeutungsvoll sind. Meine Bilder sind bewusst reduziert und lassen Raum für Gefühl statt Erklärung. Sie laden dazu ein, zu fühlen, nicht zu interpretieren.

 

Fotografie ist für mich mehr als das Erschaffen von Bildern. Sie ist das Bewahren von Erinnerung und Emotion. Ein aufmerksames Dasein, ein behutsames Halten jener Augenblicke, die sonst unbemerkt vorüberziehen würden. Jedes Bild wird zu einem Gefäß für Gefühl – eine sanfte Erinnerung daran, wie es sich angefühlt hat, da zu sein, zu lieben, verbunden zu sein und in genau diesem Moment zu existieren.

 

Mit meiner Arbeit möchte ich visuelle Geschichten schaffen, die intim, ehrlich und beständig sind – Geschichten, zu denen man immer wieder zurückkehren kann, die man mit sich trägt und lange fühlt, nachdem der Moment selbst vergangen ist.

A quiet documentation of intimacy, presence and human connection.

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